HubSpot Marketing Hub vs. Salesforce Marketing Cloud Next: Welche Lösung passt wirklich zum Schweizer Mittelstand?
Marketing-Plattformen versprechen alle dasselbe: mehr Leads, bessere Daten, intelligente KI. Doch zwischen Demo und Alltag liegen oft Welten. Wir vergleichen die beiden grossen Player – HubSpot Marketing Hub und Salesforce Marketing Cloud Next – aus der Perspektive von Schweizer KMU und mittelständischen Unternehmen und zeigen, worauf es wirklich ankommt.

Die Wahl der richtigen Marketing-Plattform ist heute keine reine IT-Entscheidung mehr, sondern eine strategische Weichenstellung. Wer in den nächsten Jahren wachsen, KI sinnvoll einsetzen und gleichzeitig effizient bleiben will, braucht eine Lösung, die zur Grösse, zum Tempo und zur Realität des Schweizer Mittelstands passt.
Aktuell stehen zwei Lösungen im Fokus vieler Evaluationen:
- HubSpot Marketing Hub – die zentrale Marketing-Lösung der HubSpot Plattform.
- Salesforce Marketing Cloud Next – das im Juni 2025 angekündigte und seither schrittweise ausgerollte neue Marketing-Produkt von Salesforce.
In diesem Beitrag ordnen wir beide Lösungen sachlich ein, vergleichen sie entlang der Kriterien, die für Mittelstands-Unternehmen wirklich entscheidend sind, und geben am Ende eine klare Empfehlung.
Salesforce Marketing Cloud Next – kurz eingeordnet
Salesforce hat über die Jahre durch Übernahmen ein Geflecht aus Marketing-Produkten aufgebaut: Marketing Cloud Engagement (ehemals ExactTarget, B2C), Marketing Cloud Account Engagement (ehemals Pardot, B2B), Marketing Cloud Growth, Marketing Cloud Advanced – und nun zusätzlich Marketing Cloud Next.
Marketing Cloud Next ist Salesforce' Versuch, diese Komplexität aufzuräumen. Die Plattform ist nativ auf der Salesforce Core-Plattform und auf Data 360 (vormals Data Cloud) aufgebaut. KI-Funktionen werden über Agentforce bereitgestellt.
Wichtig dabei:
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Marketing Cloud Next ist relativ neu am Markt und wird in Quartalsreleases sukzessive ausgebaut. Wesentliche Funktionen wie Business Units oder dedizierte IPs wurden erst im Spring '26-Release allgemein verfügbar.
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Viele Kernfunktionen sind nicht in der Lizenz enthalten, sondern setzen Zusatzprodukte voraus – etwa Data 360 für Datenharmonisierung, Agentforce für KI-Funktionen oder Marketing Cloud Intelligence für Reporting.
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Die Lizenzierung folgt einem Credit-Modell: Sendungen, KI-Aktionen und Datenverarbeitung verbrauchen Credits, was die Planung von Kampagnenkosten erschwert.
HubSpot Marketing Hub – kurz eingeordnet
HubSpot Marketing Hub ist die Marketing-Lösung innerhalb der HubSpot Plattform. Marketing, Sales, Service, Content und CRM teilen dasselbe Datenmodell und dieselbe Oberfläche.
Wichtig dabei:
- Smart CRM ist in jeder Lizenz enthalten – ohne Aufpreis.
- Funktionen wie E-Mail, Social Media, Werbeanzeigen, Landing Pages, Automation, Reporting, KI-Assistent und KI-Agenten sind Teil der Plattform.
- Daten und Aktivitäten aus Marketing, Sales und Service liegen in einem einzigen Datensatz pro Kontakt – ohne Brüche zwischen Systemen.
Kurz gesagt: Marketing Cloud Next ist ein Neuanfang innerhalb eines historisch gewachsenen Salesforce-Ökosystems. HubSpot Marketing Hub ist eine in sich geschlossene Plattform, die von Beginn an auf eine integrierte Customer Journey ausgelegt wurde.
→ Kurz gesagt: Marketing Cloud Next ist ein Neuanfang innerhalb eines historisch gewachsenen Salesforce-Ökosystems. HubSpot Marketing Hub ist eine in sich geschlossene Plattform, die von Beginn an auf eine integrierte Customer Journey ausgelegt wurde.
Der Vergleich: Vier Kritierien, die für den Mittelstand wirklich zählen
Aus unseren Projekten mit Schweizer Mittelstands-Unternehmen wissen wir, dass es bei der Plattformwahl im Marketing nicht primär um Feature-Listen geht. Entscheidend sind vier Dimensionen.
1. Intuitive Bedienung –
das Marketing-Team muss damit arbeiten können
Eine Marketing-Plattform entfaltet ihren Nutzen nicht durch Funktionsumfang, sondern durch Adoption. Was nicht genutzt wird, generiert keinen ROI.
Hier zeigen unabhängige Quellen ein klares Bild:
- Auf G2 erhält HubSpot Marketing Hub für Ease of Use den Wert 8.6, Salesforce Marketing Cloud 7.6. Bei Ease of Setup sind es 8.1 versus 7.3, bei Ease of Admin 8.5 versus 7.8.
- Verifizierte HubSpot-Anwender beschreiben die Oberfläche immer wieder als "intuitiv und gleichzeitig leistungsfähig" – man müsse kein Marketing-Operations-Spezialist sein, um Workflows oder Kampagnen aufzusetzen.Sie sind in Geschäftsprozesse eingebettet
- Salesforce-Marketing-Berater selbst sprechen offen davon, dass Marketing Cloud Next als "massiver Reset" gegenüber der historisch gewachsenen Komplexität gedacht ist – ein Eingeständnis, dass die bisherigen Salesforce Marketing-Lösungen für viele Teams zu komplex waren.
→ Einfach gesagt: Die täglichen Tätigkeiten – ein Newsletter aufsetzen, eine Landing Page bauen, eine Automatisierung anpassen – gehen in HubSpot deutlich schneller von der Hand. Im Mittelstand, wo Marketing-Teams oft schlank sind, ist das kein "nice to have", sondern ein produktivitätsentscheidender Faktor.
2. Alles in einer Lösung – statt mehrerer Wolken
Salesforce vermarktet Marketing Cloud Next als einheitliche Plattform. In der Praxis sind viele relevante Funktionen aber nur über zusätzliche Produkte oder Module abgedeckt:
| Funktion | HubSpot Marketing Hub | Salesforce Marketing Cloud Next |
| Social Media Management | enthalten | nicht enthalten |
| Werbeanzeigen-Management | enthalten | nicht enthalten |
| SEO-Empfehlungen / AEO* | enthalten | nicht enthalten |
| Web Traffic Analytics | enthalten | nicht enthalten |
| Lookalike Audiences | enthalten | nicht enthalten |
| Customer Journey Analytics | enthalten | nicht enthalten |
| Multi-Touch Revenue Attribution | enthalten | nur über Marketing Cloud Account Engagement |
| KI-Customer-Agent | enthalten | nur mit Agentforce + Agentforce Service |
| Segment Analytics | enthalten | nur mit Marketing Cloud Intelligence |
*AEO = Answer Engine Optimization, also die Sichtbarkeit in KI-basierten Suchsystemen wie ChatGPT oder Perplexity.
Wichtig dabei: Jede Zeile mit "nur mit ..." bedeutet in der Realität ein zusätzliches Produkt, eine zusätzliche Lizenz, eine zusätzliche Implementation und einen zusätzlichen Lieferanten im Stack.
Genau das beschreibt branchenintern auch das Phänomen "Demo vs. Reality": In der Verkaufs-Demo wird eine umfassende Lösung gezeigt, im Vertrag und im Alltag fehlen dann aber Bausteine, die nachgekauft werden müssen.
Für den Mittelstand bedeutet das: Was als eine Lösung gekauft wurde, wird im Betrieb zu einem Konstrukt aus mehreren Lizenzen mit eigenen Datenmodellen, Oberflächen und Update-Zyklen.
3. Targeting und Segmentierung –
einfach, datenbasiert und ohne Datenchaos
Targeting ist nur so gut wie die Daten dahinter. Und Daten sind nur dann nutzbar, wenn alle relevanten Touchpoints – CRM, Website, E-Mail, Service, Sales – in einem Datenmodell zusammenlaufen.
In HubSpot ist dieses Datenmodell von Beginn an einheitlich:
- Kontakte, Unternehmen, Deals, Tickets und Custom Objects liegen im selben CRM.
- Verhaltensdaten von Webseite, Formularen, E-Mails, Calls und Chat fliessen automatisch in den Kontaktdatensatz.
- Listen, Workflows und Reports greifen direkt auf diese Daten zu – ohne separate Datenextraktion oder zusätzliche Datenplattform.
In Salesforce ist die Lage anders. Marketing Cloud Next basiert auf Data 360. Data 360 ist eine eigenständige Datenplattform, die Daten aus verschiedenen Salesforce-Clouds und Drittsystemen zusammenführt und harmonisiert. Salesforce selbst beschreibt Data 360 als eine Art "Schlüsselbund" zwischen den Systemen – ein Bild, das deutlich macht, dass die Daten ursprünglich nicht in einem System liegen.
→ Einfach gesagt: In HubSpot ist eine Zielgruppe wie "alle B2B-Kontakte aus der Deutschschweiz, die in den letzten 30 Tagen unsere Pricing-Seite besucht und ein Whitepaper heruntergeladen haben" eine Filterfrage. In Salesforce ist sie ein Datenintegrationsprojekt.
Für den Mittelstand zählt: Marketing-Teams müssen Segmente eigenständig bauen können, ohne IT-Tickets, ohne Spezialisten für Data 360 und ohne Wartezeit von Wochen.
4. Medienbruchfreie KI – der eigentliche strategische Hebel
Hier liegt der wichtigste Unterschied – und gleichzeitig der Punkt, der in den nächsten zwei bis drei Jahren über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet.
KI ist nur dann wirksam, wenn sie:
- auf vollständige, aktuelle Kundendaten zugreifen kann
- in den täglichen Workflow eingebettet ist
- nicht über mehrere Tools, Logins und Datenmodelle hinweg orchestriert werden muss
In HubSpot ist KI – unter dem Markennamen Breeze – kein zusätzliches Produkt, sondern Teil der Plattform. Der KI-Assistent steht im CRM, im E-Mail-Editor, in der Kampagnenplanung, im Reporting und im Kundenservice zur Verfügung. KI-Agenten arbeiten mit denselben Daten wie Marketing-, Sales- und Service-Mitarbeitende.
Wer einen vertieften Blick auf Datenschutz, Sicherheit und die zugrunde liegenden LLMs werfen möchte, findet weitere Details in unserem Beitrag zu KI-Agenten in HubSpot.
In Salesforce Marketing Cloud Next wird KI über Agentforce bereitgestellt. Das bedeutet konkret:
- Agentforce ist ein eigenes Produkt mit eigener Lizenzierung – die KI-Funktionalität ist nicht Bestandteil der Marketing-Cloud-Lizenz.
- Damit Agentforce produktiv arbeiten kann, werden Daten aus Data 360 benötigt – ein weiteres lizenzpflichtiges Modul.
- Funktionen wie ein KI-Customer-Agent oder benutzerdefinierte KI-Assistenten erfordern in der Regel Agentforce + Agentforce Service zusätzlich zu Marketing Cloud Next.
→ Kurz gesagt: Bei HubSpot ist KI eine Funktion innerhalb der Plattform. Bei Salesforce ist KI ein separates Produkt, das mit weiteren separaten Produkten verknüpft werden muss, um den vollen Nutzen zu entfalten.
Genau das meinen wir mit medienbruchfreier KI: keine Datenexporte, keine Übergaben zwischen Systemen, keine zusätzlichen Logins. Die KI sieht den vollständigen Kontext eines Kontakts oder eines Deals – und kann sofort handeln oder vorschlagen.
Praxis-Vertiefung: Newsletter, Tracking und KI-Personalisierung
Newsletter sind für die meisten Mittelstands-Unternehmen einer der wichtigsten digitalen Marketing-Kanäle. Genau hier zeigt sich besonders konkret, wie unterschiedlich beide Plattformen aufgebaut sind.
Wer öffnet, wer klickt – und was passiert danach?
Öffnungs- und Klickraten zu kennen, ist heute Mindeststandard. Entscheidend für Marketing-Verantwortliche sind die Folgefragen:
- Welcher Empfänger hat geklickt – und in welcher Phase befindet er sich gerade?
- Welcher Link im Newsletter wurde geklickt?
- Welcher Bereich performt, welcher nicht?Wohin hat der Klick geführt – und was ist danach passiert (Pageview, Formular, Anruf, Deal)?
In HubSpot Marketing Hub liegen all diese Daten in einem Datensatz pro Kontakt:
-
- Jeder Klick pro Empfänger erscheint direkt im Kontakt-Profil im CRM.
- Eine integrierte Klickkarte zeigt visuell, welche Bereiche im Newsletter wie performen.
- Nach dem Klick verbindet HubSpot das Verhalten automatisch mit Pageviews, Formular-Eingaben, Calls, Meetings und Deal-Aktivitäten – in einer durchgängigen Timeline.
- Customer Journey Analytics und Multi-Touch Revenue Attribution sind in der Plattform enthalten und zeigen, welcher Newsletter zu welchem Umsatz beigetragen hat.
In Salesforce Marketing Cloud Next:
- Engagement-Daten liegen in sogenannten Data Model Objects innerhalb von Data 360 und müssen für Reports zusammengeführt werden.
- Web Traffic Analytics – also die Brücke vom Newsletter-Klick zum nachgelagerten Webseiten-Verhalten – sind in Marketing Cloud Next nicht enthalten.
- Customer Journey Analytics und Multi-Touch Revenue Attribution sind ebenfalls nicht enthalten; Letzteres erfordert zusätzlich Marketing Cloud Account Engagement.
- Detailliertere Auswertungen kamen erst mit dem Spring '26-Release, etwa über die neuen Conversion- und Engagement-History-Dashboards auf Basis von Tableau Next.
→ Einfach gesagt: In HubSpot ist "Frau Müller hat geklickt – was hat sie danach gemacht?" ein Blick ins Kontaktprofil. In Salesforce ist es ein Dashboard-Projekt über mehrere Datenquellen.
Personalisierung und Kontext: Was die KI im Newsletter wirklich kann
Personalisierung bedeutet längst mehr als der Vorname in der Anrede. Im modernen Newsletter-Marketing geht es um:
- Inhalte, die zur Kaufphase und zum Verhalten des Empfängers passen
- Versandzeitpunkte, die für jeden Empfänger individuell optimiert sind
- Inhalts-Varianten, die per KI getestet und automatisch ausgespielt werden
- Sprachversionen, die ohne separates Übersetzungsbüro entstehen
- KI-Assistenten, die direkt im Editor Betreff, Text und Segment vorschlagen
In HubSpot ist all das Bestandteil der Plattform:
- AI Content Generation, AI Content Variants, AI Content Remix und AI Content Translation sind in Marketing Hub enthalten.
- Send Time Optimization ermittelt für jeden Empfänger den besten Versandzeitpunkt.
- Smart Content tauscht Texte, Bilder oder CTAs dynamisch aus – nach Lifecycle-Stage, Sprache, Branche, Verhalten oder beliebigen CRM-Eigenschaften.
- Breeze als KI-Assistent unterstützt direkt im Editor: beim Schreiben, beim Variantentest, bei der Segmentauswahl – ohne Tool-Wechsel.
In Salesforce Marketing Cloud Next:
- AI Content Generation und Send Time Optimization sind enthalten.
- E-Mail A/B-Testing, AI Content Remix und AI Content Translation sind in Marketing Cloud Next nicht enthalten.
- Custom AI Assistants – also Newsletter-spezifische KI-Agenten – erfordern Agentforce als zusätzliches Produkt.
- Zwei-Wege-Konversationen per E-Mail (Two-Way Conversational Email, neu im Spring '26) sind ein interessanter Ansatz, setzen aber ebenfalls Agentforce voraus.
→ Kurz gesagt: HubSpot deckt den gesamten Lebenszyklus eines KI-gestützten Newsletters – vom Briefing über Erstellung und Versand bis zur Auswertung – in einer Plattform ab. In Salesforce wird KI-gestützte Newsletter-Personalisierung erst durch das Zusammenspiel mehrerer kostenpflichtiger Produkte vollständig.
→ Wichtig dabei: Für ein mittelständisches Marketing-Team mit drei bis sechs Personen ist dieser Unterschied entscheidend. Ein KI-personalisierter Newsletter mit dynamischem Inhalt, optimierter Versandzeit und sauberer Erfolgsmessung ist in HubSpot eine Aufgabe von wenigen Stunden – in Salesforce ohne Spezialisten und Zusatzprodukte in dieser Form kaum umsetzbar.
Was sagen Anwender selbst?
Wir haben Bewertungsplattformen wie G2, Capterra, Gartner Peer Insights sowie Branchenanalysen ausgewertet:
- Zu HubSpot Marketing Hub wird besonders häufig genannt: einheitliche Plattform, intuitive Bedienung, leistungsfähige Automation, klare Lead- und Sales-Übergabe. Kritikpunkt: Die Preise steigen mit zunehmenden Kontakten und Funktionen spürbar an.
- Zu Salesforce Marketing Cloud Next zeichnen Salesforce-Berater selbst ein nüchternes Bild: Das Produkt sei ein notwendiger Reset, viele Funktionen kämen aber erst mit den nächsten Releases. Wer heute migriert, akzeptiert bewusst, mit einer in Entwicklung befindlichen Plattform zu arbeiten.
Marktstatistiken zeigen ausserdem: HubSpot hat global mehr Kunden als Salesforce CRM (288'000+ vs. 150'000+) und führt in den entsprechenden G2-Kategorien für Marketing- und Sales-Produkte.
Total Cost of Ownership – die unterschätzte Grösse
Im Mittelstand wird häufig auf den jährlichen Lizenzpreis geschaut. Die ehrliche Frage lautet aber: Was kostet die Plattform über drei Jahre wirklich?
In die Total Cost of Ownership (TCO) gehören:
- Lizenz- und Subscription-Kosten
- Add-ons (z. B. Data 360, Agentforce, Marketing Cloud Intelligence)
- Implementation und Onboarding
- Datenmigration und Integrationen
- Laufende Administration und Spezialisten-Know-how
- Schulungs- und Adoptionskosten
Salesforce-Lizenzen wirken im ersten Jahr oft günstiger – die Realität sieht in Jahr zwei und drei häufig anders aus. Der Branchenkonsens: Bei klassischen Salesforce-Stacks liegt die reine Lizenz oft nur bei 30–40 % der Gesamtkosten. Der Rest verteilt sich auf Add-ons, Implementation, Beratungs- und Wartungsaufwand.
HubSpot ist durch sein einheitliches Lizenzmodell (Funktionen statt Add-ons) und die geringere Notwendigkeit externer Spezialisten in der Regel transparenter und planbarer. Migrationsbeispiele wie Lendlease zeigen, dass die Total Cost of Ownership beim Wechsel von Salesforce zu HubSpot um bis zu 78 % reduziert werden konnte – bei vergleichbarem Funktionsumfang.
Unsere Empfehlung für den Schweizer Mittelstand
Für die meisten mittelständischen Unternehmen in der Schweiz – typischerweise mit schlankem Marketing-Team, engen IT-Ressourcen und dem berechtigten Anspruch auf schnelle Resultate – ist HubSpot Marketing Hub die deutlich bessere Wahl. Aus diesen Gründen:
Geschwindigkeit:
Adoption:
Eine Plattform statt mehrerer Clouds:
KI ohne Medienbrüche:
Planbare Kosten:
Salesforce Marketing Cloud Next kann eine sinnvolle Wahl sein für sehr grosse Konzerne, die ohnehin tief im Salesforce-Ökosystem verankert sind, eigene Salesforce-Entwicklungsteams beschäftigen und ihre Marketing-Strategie über mehrere Jahre rund um Data 360 und Agentforce orchestrieren wollen. Für den klassischen Schweizer Mittelstand ist dieses Setup in den allermeisten Fällen überdimensioniert und wirtschaftlich schwer zu rechtfertigen.
Fazit
Die wichtigste Frage bei der Wahl einer Marketing-Plattform lautet nicht "Welches System bietet die meisten Funktionen?", sondern "Mit welchem System kann unser Team in den nächsten drei Jahren tatsächlich Wert schöpfen – und zwar konsistent, datenbasiert und KI-unterstützt?"
Für den Schweizer Mittelstand spricht heute sehr viel für eine integrierte, intuitive und KI-native Plattform. HubSpot Marketing Hub erfüllt genau diesen Anspruch – mit kurzer Time-to-Value, transparenten Kosten und einer KI, die ohne Medienbrüche arbeitet.
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